Pleiten und Krisen – die häufigsten Ursachen – wir decken auf!

Was sind die häufigsten Ursachen für Pleiten und Unternehmenskrisen?

Die ersten Schritte aus der Krise sind die wichtigsten! Hierzu gehört auch eine große Portion Mut!

Ein Sprichwort besagt, dass „der Fisch immer beim Kopf zum stinken beginnt“…

Mehr als die Hälfte der Pleiten resultieren aus internen Fehlern der Führungsverantwortlichen in Betrieben, wobei im Vordergrund vielfach mangelnde fachliche Kenntnis und fehlende Sorgfalt stehen. Eine bevorstehende Krise ist nicht immer leicht als solche zu erkennen.

Es sind oftmals, die als selbstverständlich erachteten „einfachen“ Dinge, welche in Betrieben nicht implementiert, gepflegt oder von den Verantwortlichen „gelebt“ werden. Beispiele dafür sind keine Unternehmensplanungen, ein fehlendes Controlling, kein funktionierendes Debitorenmanagement. Oftmals auch sind zugenommene Personalfluktuationen ein Alarmsignal, welches seitens der Verantwortlichen nicht unterschätzt werden sollte.

Ein weiter wesentlicher Punkt ist ein erkennbares Zeitproblem der Unternehmer oder von Führungskräften, insbesondere im KMU – Segment, sich außerhalb des  Tagesgeschäftes regelmäßig mit strategischen Fragen sowie mit Umfeldeinflüssen zu beschäftigen, welche auf den Betrieb unmittelbar einwirken und einen zukünftigen Erfolg bei Eintritt gefährden können.

Externe Insolvenzursachen, wie z.B.: Veränderungen des Marktes, Kreditrestriktionen, bürokratische Auflagen und Normen oder steuerliche Veränderungen, verursachen zwischen 15% bis 20% der Pleiten.

Nicht zu unterschätzen sind personen- bzw. gesundheitsabhängige Risikofaktoren und Abhängigkeiten, welche Teil einer Risikobeurteilung im Rahmen von Planungsprozessen sind und in einen Notfallkoffer mit konkreten Lösungen und Handlungen eingepackt werden sollten. Gerade Kleinst- & Kleinunternehmen sind von dieser Thematik stark betroffen, stellen sich jedoch bis zum Zeitpunkt der unmittelbaren Betroffenheit, oftmals nicht diesen Fragen, was in Folge oftmals eine Fortführung des Unternehmens behindert oder unmöglich macht.

Sie haben Fragen zu diesem Thema? Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung – per Telefon unter 06 62 – 87 68 98 oder per mail an office(at)beratergruppe-salzburg.at – Ihr Anliegen wird natürlich vertraulich behandelt.

Schnelle Hilfe erhalten Sie auch auf www.pleite.info – einer für diese Situationen erstellte Seite der Beratergruppe Salzburg.

Wertfaktoren Werttreiber

Wertfaktoren beeinflussen Kaufpreisfindung nachhaltig!

Kennen Sie die Wertfaktoren und Werttreiber Ihres Unternehmens?
Im Rahmen einer Überprüfung der Übergabereife sowie im Zuge der Ermittlung eines Unternehmenswertes sind die bekannten Wertfaktoren und Werttreiber ein wesentliches Beurteilungskriterium. Das gilt insbesondere, wenn es um eine Nachhaltigkeitsüberprüfung eines zukünftig zu erwartenden Ertragswertes
geht. Somit sind die erkannten und bewertbaren Faktoren ein sehr wichtiges Element bei der Kaufpreisfindung bzw. externen Beurteilung.
Beispiele dafür sind:

• Kunden-, Auftragsstruktur (Kundenkartei)
• Führungs-, Personalstruktur
• Standort, Absatzwege, Absatzgebiete
• Marktfaktoren (Beschaffung, Konkurrenz, Kunden…)
• Portfolio (Produkt-, Marktmixkombination)
• Qualität der Kundenbeziehungen
• Knowhow Absicherung (Patente, Lizenzen…)
• Produktionsprozesse
• Verträge
• Standing/Reputation des Unternehmens bei „stakeholdern“
• Umfeldfaktoren (gesellschaftliche, politische, technische Entwicklung)

Pflegt und entwickelt ein Unternehmen rechtzeitig die erkannten „Assets“, können die Chancen einer Kaufpreisoptimierung bzw. die Angebotsattraktivität des Betriebes oder einzelner Geschäftsfelder am Markt deutlich verbessert werden. Man kann so gezielt und geplant „Die Braut schmücken“. Wichtig ist im Zuge des weiterführenden Prozesses eine laufende Überprüfung der wertverändernden Maßnahmen.
Bei Interesse oder weiterführenden Fragen ersuche ich um direkte Kontaktaufnahme per Klick hier!

Firmenübergabe/-nachfolge und Bewertung

Vorbereitung für Nachfolgeregelung das A & O

Eine Firmenübergabe und damit verbunden eine nachhaltige Nachfolgeregelung bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung, welcher eine strukturierte Vorgangsweise, aufbauend auf einem langjährigen Knowhow des Beraters, zugrunde liegt. Im vorliegenden Fall ist eine sukzessive Anteilsübernahme durch einen Schlüsselmitarbeiter mit Abschluss per 31.03.2018 (Ende der Wintersaison 2017/18),als präferierte Nachfolgeregelung seitens der beiden GmbH – Gesellschafter, geplant.

Auftraggeber: SporthandelsGmbH

Projektbeginn: April 2015

Aufgabenstellungen:

– Überprüfung der Übergabevoraussetzungen – langfristige strategische Planung der Übergabe an einen Mitarbeiter als Nachfolger
– sukzessive Anteilsübernahme
– Unternehmensbewertung – mindestens 2 Bewertungsverfahren, als Standard (Ertragswert- und Übergewinnmethode) – Anteilsbewertung
– Ausarbeitung eines Übergabeablaufplanes
– Laufendes Supervising des erarbeiteten Planes

Zielsetzungen:

– Feststellung der Übergabe-/ Übernahmereife (Abklärung der Erwartungen beider Seiten)
– Quantitative Beurteilung der laufenden Unternehmensentwicklung
– Unternehmens- bzw. Anteilsbewertung unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung
– Zusammenführung beider Seiten auf Grundlage der gewonnenen Ergebnisse
– Bei konkretem weiteren Interesse beider Seiten, gemeinsame Erstellung eines Ablaufplanes (Meilensteine etc.)
– Finanzierungsmodelle eines Anteilserwerbs z.B.: über definierte Erfolgskriterien; Option: Ansparmodell
– Externe Überwachung der Planerfüllung

Basel III Rating – Soft Facts

Bei den Banken gibt es in Bezug auf die Soft Facts unterschiedliche Sichtweisen und Gewichtungen innerhalb des Ratings, so dass Betriebe bei den verschiedenen Kreditinstituten in einzelnen (Teil-) Bereichen unterschiedlich bewertet werden können. Unternehmer haben es jedoch selbst in der Hand, ihr Rating zu verbessern. Gerade bei den Soft Facts ist es durch gezielte Maßnahmen rasch möglich, positiven Einfluss  auf das Gesamt Rating auszuüben. Zu den beurteilten Softfacts gehören u.a. die Betriebsorganisation, die Nachfolgeregelung, die Marktposition, der technologische Modernitätsgrad, der Bekanntheitsgrad oder aber auch z.B.: die persönliche Risikosituation des Unternehmers (gefährliche Hobbies). Bankintern spielt im Rahmen des Ratings aber auch das Kommunikationsverhalten des Unternehmers (offen/regelmäßig/transparent) gegenüber den Kreditinstituten eine wesentliche Rolle bei der Beurteilung. Hervorzuheben ist auch eine rasche Bilanzvorlage (bis max. 6 Monate nach dem Bilanzstichtag!), welche einen positiven Einfluss in Bezug auf das Rating haben kann.

Es ist bekannt, dass im Wesentlichen die Hardfacts, d.h. die Bilanzkennzahlen wesentlich das Rating beeinflussen. Die Gewichtung zu den Hardfacts tendiert im Rahmen des Basel III Ratings in Richtung 70%.  Die Soft Facts können aber unter Umständen auch bei guten Zahlen zu einer Verschlechterung im Gesamt-Rating beitragen. Die Banken weisen darauf hin, dass Bemühungen zur Verbesserung des Soft Fact Rating sinnvoll sind und von den Unternehmen mehr Anstrengungen zur Optimierung unternommen werden sollten. Vielfach erfolgt seitens der Unternehmen im Rahmen der Bilanzbesprechungen mit ihren Hausbanken jedoch diesbezüglich keine aktive Kommunikation, sodass positive  Veränderungen oft unberücksichtigt bleiben, was sich nachteilig auf die Bonitätsbeurteilung eines Betriebes auswirken kann.